Wenn der Wecker weiß, wann ich aufstehen muss …

  • es wird Stau geben auf dem Weg zur Arbeit
  • das Meeting am Morgen verschiebt sich nach Vorne
  • mein Wecker erhält diese Informationen und stellt sich entsprechend neu ein
  • meine Jalousien werden auch entsprechend früher hochfahren
  • die Heizung im Bad läuft sich schon einmal warm
  • Kaffeemaschine und Toaster justieren ihre Timer neu
  • der Wecker klingelt pünktlich, die Jalousien fahren hoch
  • Badezimmer und Duschwasser sind meinem Profil entsprechend schon temperiert
  • ich greife ein Hemd aus meinem Schrank und erhalte auf dem Spiegel die Empfehlung zu passender Hose, Krawatte und Jacke
  • in der Küche erwarten mich auf den Punkt geröstete Toasts und duftender Kaffee
  • mein iPad stellt mir die morgendliche Zeitung aus meinen favorisierten Zeitungen und Bereichen zusammen
  • ich entscheide mich wegen des sonnigen Morgens am Frühstückstisch für ein Cabrio
  • ich verlasse das Haus, welches sich in einen Stand-by Modus begibt, Sicherheitssysteme aktiviert und die Sonnenaufheizung zur Stromerzeugung nutzt; eine Klimaanalge brauche ich danke intelligenter Architektur nicht mehr, zudem sind alle Materialien recyclebar
  • das nächste verfügbare Cabrio steht um die Ecke
  • beim Einsteigen konfiguriert sich der Bordcomputer automatisch, stellt Sitze und Klimaanlage meinen Vorlieben entsprechend ein und läd mir meine Termine auf die Windschutzscheibe
  • das Navi startet, liest aus aktuellen Verkehrsinformationen, die aus einem Mix aus Handyortung, Kamera- und Induktionsleitsystemen besteht, und leitet mich die optimale Route; Maut bezahle ich nur für die gefahrene Strecke
  • auf der Arbeit klinke ich mein iPad an den nächsten freien Platz ein und fange an zu arbeiten
  • während der Arbeit klingelt der Postbote, ich bekomme ihn auf mein Smartphone per Video übertragen und bitte ihn, das Paket hinter die Tür zu legen, die ich ihm dafür kurzzeitig öffne
  • auf dem Rückweg möchte ich gerne noch ein Buch auf meinem iPad lesen, deswegen gebe ich das Cabrio wieder frei, suche spontant nach einer Mitfahrt zum Bahnhof und fahre dort mit dem Öffentlichen weiter; um die Bezahlung muss ich mir keine Gedanken machen, die läuft automatisch über Near Field Communications (NFC)
  • zuhause ist der Kühlschrank aufgefüllt wie immer, bestellen tut er nämlich selbstständig; morgen erwarte ich jedoch Gäste, da sag ich ihm, was ich kochen möchte und er besorgt es in der benötigten Menge; sein Inventar prüft er mittels RFID
  • meine gesamte Musik kann ich überall abspielen lassen – auf jedem Computer, Mobile Device und in jedem Raum; Festplatten gibt es nämlich bei mir keine mehr, alle Daten sind ins Netz ausgelagert; Musik und Filme bezahle ich nur auf Abruf
  • Abends gehe ich eine Runde laufen, meine Leistungswerte werden direkt an meinen Computer zuhause übermittelt, so kann ich meinen Trainingsfortschritt jederzeit überprüfen
  • die Daten kann ich mit meiner Krankenakte, die auch Online ist, verknüpfen; so kann jeder Arzt, den ich dafür freigebe, darauf zugreifen
  • Gleichzeitig kann ich alle Daten mit den Daten tausend anderer abgleichen und so meinen optimalen Trainingsplan generieren lassen
  • ich sehe einen interessanten Vogel auf dem Baum sitzen, schnell die Handykamera angemacht und den Vogel ins Visier genommen, daneben tauchen alle Informationen, die ich wissen muss, auf
  • zuhause lege ich mich entspannt in mein Bett, schließlich muss ich mich um nichts kümmern
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